Besuch unserer amerikanischen Partnerinnen im August 2009Die erste WocheAm 14.8.2009 war es endlich wieder so weit, der Tag war gekommen, an dem wir endlich unsere Austauschschülerinnen wiedersahen. Wir hatten sie schließlich ungefähr ein dreiviertel Jahr nicht gesehen und in dieser Zeit mehr oder weniger intensiven E-mail- und Facebook- Kontakt mit ihnen gehabt. Diesmal allerdings trafen wir sie nicht bei ihnen zu Hause in Baltimore, sondern bei uns. Am Bahnhof in Köln erwarteten wir sie, mit ein wenig Verspätung trafen sie dann auch ein. Nach der Begrüßung fuhren wir nach Hause, wo unsere Austauschschülerinnen erschöpft in die Betten fielen. Die nächsten Tage - die Ferien waren noch nicht ganz zu Ende - zeigten wir ihnen die Umgebung, gingen bei gutem Wetter zum See oder trafen uns einfach miteinander. Als die Schule begann, waren sie sehr gespannt, wie alles ablief, denn es gibt einige Unterschiede zwischen ihrer Schule und unserer: eine Schuluniform, andere Stundenpläne... Sie stellten sich der Klasse vor und wurden freundlich empfangen. Allerdings lernten sie nicht sehr viel, da sie im Unterricht in der Regel nichts verstanden, da sie kein Deutsch sprechen. Außerdem stellten sie sich ihren Stundenplan selbst zusammen, sodass sie sehr wenig Unterricht hatten, dafür einige Freistunden, in denen sie sich zum Beispiel untereinander über ihre Erfahrungen austauschen konnten. Nachmittags taten wir häufig etwas zusammen oder nahmen sie mit zum Training. Oft waren sie jedoch auch erschöpft und wollten einfach mal Zeit für sich haben. Felicia T., Stufe 10 Die zweite WocheAm Montag Morgen brachten wir meine Austauschpartnerin, Madeleine, zum Opladener Bahnhof, da der Austauschgruppe eine Exkursion nach Nürnberg bevorstand. Dort übernachteten sie eine Nacht in einer Jugendherberge und kamen am Dienstag Mittag wieder zurück. In den folgenden Tagen stand Entspannung auf dem Programm nach den anstrengenden Tagen zuvor. Donnerstags fuhren wir nach der Schule zu meinen Großeltern, da diese Maddie auch kennenlernen wollten. Und für den Abend stand bereits eine Abschlussfeier bei Familie Schneider auf dem Plan. Dort waren alle Amerikaner und ihre Gastfamilien, sowie ein paar Lehrer und Schüler dabei, die letztes Jahr mit in den USA waren und somit auch guten Kontakt zu den Amerikanern hatten. Am Freitag hatten wir keine Schule, weswegen wir als Gruppe zusammen nach Bonn ins Haus der Geschichte gefahren sind. Leider war eine Führung in Englisch nicht möglich, so dass wir letztendlich eine Führung durch die Ausstellung vornahmen. Nach dem Besuch im Haus der Geschichte fuhren wir mit der U-Bahn an der Universität Bonn vorbei und gingen von dort aus zu Fuß wieder zurück zum Bahnhof, um nach Opladen zurück zu kommen. Abends gingen wir dann noch alle zusammen auf eine Abschlussfeier bei einer Freundin, wo wir auch übernachteten. Am letzten Tag standen wir bereits um 5:30 Uhr auf, um rechtzeitig am Kölner Bahnhof zu sein. Der Abschied war sehr tränenreich und es ist schade, dass die zwei Wochen so schnell vorbei waren. Ich stehe immer noch mit Maddie im E-Mail Kontakt und wir bekamen sogar ein kleines Paket mit Gewürzen aus Baltimore als Dankeschön. Meine Familie und ich stellen gerade ein Fotoalbum zusammen, das wir ihr zum Geburtstag schicken möchten, da wir uns ebenfalls für eine wunderschöne Zeit bedanken möchten. Tatjana P., Stufe 11 |