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Taaldorp stammt aus dem Niederländischen und heißt übersetzt Sprachendorf. An vielen niederländischen Schulen wird diese Methode bereits seit einigen Jahren erfolgreich eingesetzt, um die Fremdsprachenkompetenz der Schüler im mündlichen Bereich zu überprüfen. Es ist also eine Art mündliche Klassenarbeit bzw. Klausur.
Die Schüler des Grundkurses der Jahrgangsstufe 11 wurden von ihren Lehrerinnen Frau Braidi (StRef’) und Frau Kösters (StRef’) wie auf eine Klausur vorbereitet.
Am Tag der Prüfung mussten sie dann an vier authentisch aufgebauten Stationen aus dem italienischsprachigen Alltagsbereich (salutarsi e conoscersi, al bar, orientarsi in città & dai nuovi vicini italiani) nachweisen, dass sie in der Lage sind, sich sprachlich adäquat in der Fremdsprache auszudrücken. So waren die Aufgaben etwa die Bestellung von Speisen und Getränken in einer Bar oder die Wegbeschreibung vom Kölner Hauptbahnhof zum Neumarkt.
Die einzelnen Stationen wurden von den Referendaren des Leverkusener Fachseminars Italienisch betreut, die – je nach Station - die Rolle eines Kellners, eines italienischen Touristen oder einer italienischen „mamma“ übernahmen.
Der Italienisch–Grundkurs wurde hierfür in Gruppen zu 3 bis 4 Schülern aufgeteilt. Natürlich waren alle anfangs sehr nervös, da eine solche Form der Leistungskontrolle bisher noch nie durchgeführt worden war. Doch nach einer Weile legte sich die Nervosität, und man hörte an allen Stationen munteres Geplapper. In der Bar und bei den italienischen Nachbarn bekamen die Schüler sogar richtig etwas zu essen und zu trinken.
Rückblickend war der Tag ein voller Erfolg, was auch die Ergebnisse dieser mündlichen Klausur dokumentieren.
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