Italienisch-Unterricht am LLGGeschenkaktion Weihnachten im Schuhkarton
„Weihnachten im Schuhkarton“ ?! - Klingt komisch!Viele von uns haben die wahre Bedeutung von Weihnachten schon lange vergessen. Wir haben sozusagen den Geist der Weihnacht verloren. Leider folgt die Läuterung in der realen Welt nicht so wie bei Ebeny Cruise... wir müssen uns selber aufraffen, Eigeninitiative ergreifen, eine Verantwortung tragen, die wir übernommen haben. Das erste, das man mit Weihnachten assoziiert, sind Plätzchen, Lebkuchen, Geschenke und vielleicht auch noch der Weihnachtsbaum (der schon lange nicht mehr aus echtem Holz und Nadeln besteht), unter dem dann an Heiligabend die bunten Geschenke liegen. Doch wer schenkt eigentlich zurück? Wer dankt eigentlich noch? Freut man sich nur auf die neue Playstation? Oder freut man sich, dass jemand einen so mag, dass er einem eine Freude machen will? Schenkt man denn überhaupt noch, weil man jemandem eine Freude machen will? Oder weil man etwas zurück geschenkt bekommen will? Kinder aus Ländern wie Pakistan oder Thailand haben andere Sorgen, sie leiden Hunger, etwas was nur wenige hier in unseren Breitengraden kennen. Ein brennender Schmerz, den die kleinen Kinder schon fast nicht mehr spüren, weil er fast genau so zu ihnen gehört wie die Wunden an ihren kleinen Füßen oder das Leiden durch den Tod von Menschen, die sie lieben. Die wenigsten dieser Kinder beklagen sich. Sie finden immer noch Kleinigkeiten, über die sie sich freuen können und worüber sie dankbar sind. Fragt Ihr Euch doch selber: Wann wart Ihr das letzte Mal aufrichtig dankbar?
Deshalb haben wir in diesem Jahr als Italienisch-Grundkurs 13 des Landrat-Lucas-Gymnasiums in Leverkusen-Opladen neun Schuhkartons gepackt. Mit Unterstützung von Frau Piepenbrink sammelten wir Schuhkartons, beklebten sie weihnachtlich und legten Malsachen, Spielzeug, Anziehsachen, Kuscheltiere, Schuhe und etwas Schokolade hinein und obendrauf ein Klassenfoto. Die Kartons als Geschenke verpackt wurden an einer Sammelstelle abgegeben. So einfach kann man Hoffnung verschicken. GEIZ IST NICHT GEIL! Und deshalb helft! Macht die Augen nicht zu! Hunger, Elend und Krieg sind keine Krankheiten, die man aussitzen kann. Ebenso wenig ist es ansteckend oder gefährlich zu helfen. Das Leid dieser Kinder ist echt und gar nicht so weit von uns entfernt. Es ist an der Zeit zurückzuschenken und vor allem an der Zeit, dankbar zu sein für das, was man hat und davon etwas abzugeben. Es ist Zeit, Hoffnung zu schenken, also verschenkt sie! WIR KÖNNEN „HELDEN“ UNSERER ZEIT SEIN!
Kontakt:
Jenny K., Grundkurs Italienisch der Stufe 13 |