JavaScript ist abgeschaltet;
die Seite wird daher nicht korrekt dargestellt!

Politik-Unterricht am LLG

SchülerInnen der 6a arbeiteten für Kinderarbeiter

Klick für großes Bild Aktionen rund um das Thema "Kinderarbeit in der Dritten Welt" bot die Klasse 6a des Landrat-Lucas-Gymnasiums am Dienstag, den 21.12.2004 von 9 bis 10:30 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt rund um die Aloisiuskirche an.

Im Politikunterricht unter der Leitung von Herrn Bürger wurde das Thema "Kinderarbeit in der dritten Welt" von vielen Seiten beleuchtet, mit der Haupterkenntnis, dass es den Betroffenen wenig helfen würde, wenn man Kinderarbeit generell verbieten würde. Es ist vielmehr notwendig, die Kinderarbeiter dahingehend zu unterstützen, dass sie neben ihren Tätigkeiten eine Schulbildung genießen können, um Perspektiven für ihr weiteres Leben entwickeln zu können.

Kinderarbeit 200px breit Wichtig ist es auch, die Kriterien zu kennen, die Kinderarbeit von erniedrigender und zerstörerischer Kinderausbeutung unterscheiden. Hierzu haben die Kinder durch das reichhaltige Material von UNICEF viel dazu gelernt. Es entstand rasch der Wunsch, selber etwas zu unternehmen, was über die üblichen Weihnachtsspendenaktionen hinausgeht.

Kinderarbeit 200px breit Schnell war die Idee geboren, einmal selber Kinderarbeiten zu verrichten, um auf dieses Thema aufmerksam zu machen. Am Computer wurden dann noch informative Flugblätter erstellt, die am Dienstag an interessierte Passanten verteilt wurden.

Tatkräftig unterstützt wurden die kleinen "Aktionskünstler" von der schuleigenen "Eine-Welt-AG", die sich in einer eigenen Ausstellung schon intensiv mit diesem Thema befasst hat.

Trotz eisiger Kälte waren alle Akteure mit feurigem Eifer bei der Sache. Es gab unter anderem Musiker, Einradfahrer, Losverkäufer und Händler mit selbst gebastelten Sachen.

Kinderarbeit 200px breit Die Rheinische Post hatte eine Journalistin geschickt, was die Kinder zusätzlich motivierte, die Sammeldosen voll zu bekommen.

Bei der Abgabe der Sammeldosen Ende Dezember traf Fachlehrer Michael Bürger auf vollkommen überlastete UNICEF-Mitarbeiter.

Kinderarbeit 200px breit Kein Wunder - war doch ein paar Tage zuvor die Tsunami-Katastrophe über Südost-Asien hereingebrochen. Das gesammelte Geld sollte - trotz des tragischen Ereignisses - wie geplant Kinderarbeitern zu gute kommen.
Aus diesem Grund dauerte es etwas länger, bis UNICEF die genaue Summe ermitteln konnte. Ende Juni 2005 erhielt die Klasse 6a dann viele Dankesworte und eine Urkunde, auf der der zusammen gekommene Betrag ausgewiesen ist: 377, 69 Euro !
Ein schöner Erfolg, der mit viel Eifer und Spaß an der Sache zustande gekommen ist.