Landrat-Lucas-Gymnasiasten sind deutsche Meister im Schulbasketball

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Die Spieler auf dem Bild sind:
obere Reihe von links: Johannes Luderich, Elias El-Aita, Tom Spöler, Sven Hartmann, Julian Kalcher
unten von links: Przemyslaw Zurek, Adam Mekki, Ben Spöler und Mannschaftsbetreuer John Ecker

Im Bundesfinale der Schulen für Basketball, das im Rahmen "Jugend trainiert für Olympia" vom 4. bis 6. Mai in Berlin stattfand, erreichten die Landrat-Lucas-Gymnasiasten des Jahrgangs 1988 unter der Leitung von John Ecker den deutschen Meistertitel. Spielführer Sven Hartmann (47 Punkte), die Zwillinge Ben (119) und Tom Spöler (119), Elias Elaita (29), Adam Mekki (29), Julian Kalcher (10), Johannes Luderich (9) und Przemyslaw Zurek (9) gewannen zum ersten Mal in der Geschichte der Leverkusener "Eliteschule des Sports" den Bundessieg im Basketball und dürfen sich als bestes Schulbasketballteam Deutschlands feiern lassen.

In der Vorrunde am 4. Mai überzeugte das Team mit souveränen Siegen über die Landessieger aus Mecklenburg-Vorpommern (59:21), Niedersachsen (65:37) und Hamburg (51:30). Gegen den Spielwitz, die Treffsicherheit und mannschaftliche Geschlossenheit der Landrat-Lucas-Giants hatten die gegnerischen Mannschaften in zwei Halbzeiten à 10 Minuten wenig entgegenzusetzen.

Ebenso souverän agierte die Mannschaft am 5. Mai in der Zwischenrunde. Gegen die Georg-Büchner-Schule aus Darmstadt spielte sie mit 47:25 einen ungefährdeten Sieg heraus und machte es lediglich im Spiel gegen das Theresianum Mainz (43:37) für den Trainer und die vier mitgereisten Elternpaare spannend.

Im Halbfinale gegen das Sportgymnasium Jena legte die Mannschaft einen Blitzstart mit 19:3 Punkten hin, raubte mit aggressiver Defensive den Thüringern den Nerv und erreichte mit 47:33 in beeindruckender Manier das Finale.

Vor knapp 1000 Zuschauern wurde am 6. Mai in der Charlottenburger Sporthalle das Finale in 2 x 12 Minuten gegen die favorisierte Mannschaft der Ursprungschule Schelklingen aus Baden-Württemberg ausgetragen. Drei erfolgreiche Dreier zu Beginn des Spiels und das System "box and one" ließen die gegnerische starting five nicht in das gewohnte Tempospiel gelangen und brachten die Lucas-Schüler schnell mit 11:1 in Führung und mit 27:17 in die Pause. Immer, wenn das Spiel zu kippen drohte, setzten sich die Entschlossenheit und der Siegeswille des überragenden Lucas-Teams durch, das nicht zuletzt dank der 33 Punkte, die Tom Spöler im Finale erzielte, mit 58:43 gewann. Den verdienten Sieg erkannten auch die Schüler und Trainer der Ursprungschule neidlos an.

Bei der abendlichen Siegerehrung, Abschlussfeier und Disco-Party in der Max-Schmeling-Halle bewiesen die Landrat-Lucas-Gymnasiasten mit ihren Trainer John Ecker, dass sie auch im Feiern und nicht nur im Basketball das beste bundesdeutsche Schulteam sind.

[ DiaShow der besten Bilder vom Finale im Mai 2005 ]

[ Bericht vom Landesteilfinale im Dezember 2004 ]

[ Bericht vom Landesfinale im März 2005 ]